Frederic ist Prakti

Schülerpraktikant Frederic d´Arachart

Frederic d´Arachart von der Matthias-Claudis-Schule in Bochum ist zur Zeit Schülerpraktikant an der Biologischen Station. Noch mehr als für den Naturschutz interessiert er sich für Projekte mit sozialem und pädagogischem Hintergrund. Unsere Wildnis für Kinder ist da genau das Richtige: Das Projekt bietet Großstadt-Kindern in ihrem Wohnumfeld Spielgelegenheit in naturnaher Umgebung.

 

Das Impuls-Angebot dazu konkret auch auf zugereiste Kinder auszurichten, daran wirkt der junge Mann mit Idee und Konzept beherzt mit. Sein Argument: Kinder lernen die Sprache bekanntlich am besten im Tun und Spiel mit anderen, zum Beispiel im Sportverein. Auch die "Wildnis für Kinder" könnte hier positiv wirken, und nicht jedes Kind kann oder will Fußball spielen oder ringen.

 

 

Praktium an der Biologischen Statiion

 

2017


Fassaden-Spechte

Foto Buntspecht an Fassade: Nicoley Eckmann

Buntspechte erstellen ihre Nisthöhlen bekanntlich selbst: Dazu meißeln sie Hohlräume in geschwächte bzw. abgestorbene Baumteile, also in weiches Material. Verlassene Spechthöhlen dienen später anderen Vorgelarten wie Meisen und Kleibern als Nistplatz. Als letzte Bewohner beziehen darin dann manchmal Fledermäuse Quartier.

 

Dass nicht nur Holz, sondern auch modere Baustoffe wie Wärmeverbundfassaden als Spechthöhlen-Standort ausgewählt werden können, erlebt nun Nicoley Eckmann von der Mikroskopischen Arbeitsgemeinschaft, an dessen Wanne-Eickeler Wohnung ein Buntspecht Quartier bezogen hat.

 

Was den Specht zunächst glücklich zu machen scheint, ist für die Eigentümer des Hauses leider ein profaner Bauschaden. Wie Spechte im Vorfeld von Fassaden abgewehrt werden können, ist nach wie vor unglöstes Thema bei Architeten und Vogelkundlern. Für Ideen und Anregungen ist die Biologische Station dankbar. Kontakt


"Herner Spatz": Preisverleihung 2017

Norbert Kilimann ist der Ehrenpeisträger des "Herner Spatzen" 2017.

 

Die Verleihung fand am Freitag, 12. Mai 2017 unter großer Beteiligung von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft Hernes in der Biologischen Station statt. Ihnen allen gilt unser Dank für diese Wertschätzung!

 

Der Vorstandsvorsitzende der Biologischen Station Dr. Götz Loos begrüßte die Gäste. Geschäftsführer Jürgen Heuser blickte auf die Spatzen als Lebewesen und stellte den Preis "Herner Spatz" vor. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda hielt die Festrede, und der Prinzipal des Mondpalastes und Schirmherr des "Herner Spatzen", Christian Stratmann, ehrte schließlich den Preisträger mit einer Laudatio, in der er Norbert Kilimann als ein "Herner Urgestein" vorstellte.

 

Der Preisträger selbst bedankte sich froh und herzlich, stieß abschließend mit seinen Gästen mit einem Glas Apfelsaft von Herner Streuobstwiesen an.

Einfach lecker ...

 


25 Jahre Biologische Station Östliches Ruhrgebiet

 
Die Biologische Station Östliches Ruhrgebiet und der NABU Herne feierten zusammen Jubiläum: 25 und 30 Jahre! Zum Familienfest kamen Hunderte Gäste und erfreuten sich bei schönstem Herbstwetter am bunten Programm, angeboten von 27 Anbietern.

Zu den Festrednern gehörten Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda (rechts im Bild), Bochums Bürgermeisterin Gabriela Schäfer, RVR-Vize Martin Tönnes (am Rednerpult) und Staatssekretär Peter Knitsch. Für den NABU NRW gratulierte Vorsitzender Josef Tumbrinck. Im laufe des Festaktes übergab Dr. Ingo Franke für den AKU Bochum den Aufnahmeantrag in den Trägerverein Biologische Station.

Für die Biologische Station selbst ehrte Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann die Sieger des Elfchen-Wettbewerbes, Fabio Buczyk und die 3A der Grundschule An der Flottmannstraße. Sie gewannen spezielle Sonderveranstaltungen im Tierpark Bochum und im LWL-Westf. Museum für Archäologie. Alle weiteren Elfchen-Sieger unter Download. In den nächsten Tagen werden die Elfchen auch nach und nach online gestellt. Kuckt einfach ab + zu mal rein ...

Die Biologische Station bot mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Dr. Götz Heinrich Loos eine Apfelsortenbestimmung an. Viele Bürger brachten ihre Früchte von zu Hause mit, und Loos definierte sie z.B. als Schöner von Nordhausen oder Geheimrat Dr. Oldenburg. Am Stand "All You Can Eat im Ruhrgebiet" - ein Titel mit Augenzwinkern - konnten die Besucher leckere Aufstriche aus wildwachsenden Brombeeren, Holunder und anderen verzehrbaren Pflanzen der Region kosten. Eine Anregung, den Wert von Natur wahrzunehmen.