5 Renaturierung

Noch nach dem 2. Weltkrieg befand sich hier ein privat genutztes Grundstück mit Laube. Zur Einebnung des Geländes wurde damals ein Teil der Talaue mit Bauschutt und Fremdboden aufgefüllt. Somit verschwand ein Quellbach auf 18 Meter Länge in einer Verrohrung und wurde mit Boden überdeckt. Versickerungen von Fäkalien führten zu einer Belastung des Bachs und anliegender Talbereiche.

 

Der Kreis Recklinghausen erwarb das Grundstück, um diese Störungen des Naturhaushaltes weitgehend rückgängig zu machen. Die baulichen Anlagen verschwanden, die Beseitigung der Fremdböden und der Bachverrohrung folgten. Der Quellbach kann sich nun also frei entwickeln und Lebensraum für typische Tier- und Pflanzenarten sein. Vielleicht nutzt dann sogar der Feuersalamander den Bach als Kinderstube?

 

Das Gelände selbst soll nach und nach vom umliegenden Wald eingenommen werden. Dank des Wiederbesiedlungspotenzials der Natur wird bald kaum etwas an die alte Nutzung erinnern.

 

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